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Unsere Sprachführer in der Presse

Hier finden Sie einige vollständige Rezensionen, so wie sie in der Presse und auf Fachportalen im Internet veröffentlicht wurden. Wir haben uns erlaubt, besonders aussagekräftige Abschnitte durch Fettdruck hervorzuheben.

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„Wohl nur die wenigsten Sozialarbeiter benötigen in ihrer Praxis einen umfangreichen pädagogischen bzw. therapeutischen Wortschatz. Ganz anders aber sieht es aus, wenn man in das englischsprachige Ausland reisen möchte, sei es um dort auf Dauer zu arbeiten, sei es für Praktika. Für diese KollegInnen ist dieses Buch eine wirkliche Empfehlung und Fundgrube. Selbst für diejenigen, die über einen ausreichenden Wortschatz verfügen, ist dieses Buch ein Gewinn. Gerade wenn es um Gefühle geht, um die Strukturierung eines helfenden Gespräches oder z. B. um „Herausfordern und Konfrontation“ – hier bedarf es der richtigen Wahl von im englischsprachigen Raum genutzten Synonymen und Sprachwendungen.

Dieses Buch bietet über 300 Seiten lang eine ganz vielfältige Sammlung von Formulierungen in Englisch sowie in Deutsch. Die Strukturierung in thematischen Einheiten mit alphabetischem Index ermöglicht es, sich gezielt in einen, für sich persönlich relevanten Bereich des Sprachführers einzulesen. Selbst für diejenigen, die erst einmal gar nicht daran denken, im Ausland eine berufliche Perspektive zu verfolgen, bietet das Buch mit seinen Formulierungsvorschlägen (englisch und deutsch stehen immer nebeneinander) quasi einen Leitfaden für Redewendungen und Fragen im Beratungsgespräch: Die englische Kommunikation im psychosozialen Kontext, Phasen im Interventionsprozess, Methoden der Gesprächsführung und der Umgang mit Beziehungsstörungen werden im Buch behandelt. Unterabschnitte beinhalten Redewendungen z. B. zum zirkulären Fragen, Wunderfragen, Übertreibungsfragen usw.

Zahlreiche wertvolle Anhänge beinhalten Vokabeln und Wortgruppen zu Emotionen, Körpersprache, Interventionsarten, soziale Angebote, Berufsbezeichnung und vielem mehr. Ein zweisprachiges Wörterverzeichnis schließt das Buch ab. Der Text selber wurde in dem vertrauten Aufbau eines Vokabelheftes gestaltet und erleichtert so das Lesen der einzelnen Sätze.

Jeder der seinen englischen Sprachschatz aufbessern möchte oder mehr Sicherheit in der Gesprächsführung erlangen will, liegt mit diesem Buch goldrichtig. Es eignet sich besonders gut für Pädagogen, Psychologen, Sozialarbeiter, Ärzte, Entwicklungshelfer und für alle, die in ihrer Arbeit therapeutisch oder beratend tätig sind."

Eva Kirchner, Rezension von Helfende Gespräche auf Englisch. Der umfassende Sprachführer für psychosoziale und pädagogische Arbeitsfelder, in: DBSH: FORUM sozial, 4/2012, S. 51

 

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„An brauchbaren allgemeinen Einführungen in Alltagsgespräche (Small Talk) und das Diskutieren auf Englisch fehlt es nicht. Wenn sich aber Fachleute der Sozialpädagogik und Psychologie sowie Angehörige verwandter Berufe auf eine Tätigkeit oder ein Praktikum im englischsprachigen Ausland vorbereiten wollten, dann waren sie sprachlich weitgehend auf sich gestellt und mussten zusehen, wie sie den Einstieg schafften.

Mit dieser Veröffentlichung haben nun endlich auch die helfenden Berufe eine zuverlässige sprachliche Unterstützung für die Praxis erhalten. Es handelt sich hier nicht um ein Fremdwörterbuch, sondern um ein Kompendium für den Umgang mit englisch sprechenden Klientinnen und Klienten sowie Patientinnen und Patienten. Aber auch für internationale Begegnungen dürfte sich dieser Sprachführer bald als ein hilfreicher Begleiter erweisen.

In vier übersichtlich gegliederten Kapiteln werden alle wahrscheinlichen Gesprächssituationen mit ihren gängigen Redewendungen ausführlich und mit vielen Alternativen mundgerecht aufbereitet: Grundlagen – Phasen im Interventionsprozess – Methoden der Gesprächsführung – Umgang mit Beziehungsstörungen. In einem Anghang kann man dann einzelne Begriffe aus verschiedenen Bereichen nachschlagen, geordnet zum Beispiel nach Gefühlen und Emotionen, Erscheinungsbild, Körpersprache und andere mehr.

Ein alphabetischer Index erleichtert das schnelle Zurechtfinden, der aufgelockerte Drucksatz macht das Lesen zu einem Vergnügen. Erwähnenswert ist, dass das Buch mühelos von beiden Seiten her, also vom Deutschen für das eigene Formulieren und vom Englischen für das Verstehen des Anderen, gelesen werden kann. Dem englisch Sprechenden könnte es daher genauso gut als eine solide Brücke ins Deutsche dienen.

Eine nähere Überprüfung zeigt, dass sich Benutzerinnen und Benutzer diesem Sprachführer sowohl sprachlich als auch fachlich unbedenklich anvertrauen können. Das ist kein Wunder, da es sich bei dem deutsch-englischen Autoren-Duo um erfahrene Fachleute aus der Praxis handelt.

Ein kleines Manko: Wer sich für die Beratung des Telefons bedient oder diese online sucht, findet hier „noch keinen Anschluss“ und wird sich bis zu einer Neuauflage gedulden müssen.“

Prof. Dr. Fritz Gründger, Rezension von Helfende Gespräche auf Englisch. Der umfassende Sprachführer für psychosoziale und pädagogische Arbeitsfelder, in: DZI: Soziale Arbeit, 7.2012, S. 277

 

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„Judge und Seiler bringen ein hilfreiches Werkzeug von der pädagogischen, therapeutischen, psychologischen Praxis für die Praxis. Es ist mehr als nur ein Deutsch-Englischer „Sprachführer“ für eine besondere Berufsgruppe. Denis Judge und Nadine Seiler, beide leben in London, bieten elegante Lösungen an: „Wenn ein Wunder geschehen würde und das Problem mit einem Schlag gelöst wäre, wie wäre ihr Leben dann?“ Wer würde als Deutschsprachiger auf die einfache Formulierung kommen: „If a miracle happened and the problem was suddenly solved, what would life be like?“. Das erinnert mich ich an Nina Simones Lied: „ I wish I knew how it would feel to be free. I wish I could break all the chains holding me..!“

Klasse: Ein ganzes Kapitel widmen sie der Formulierung von Fragen: Klärungsfragen, Übergangsfragen, Fragen zur Selbstwahrnehmung, zur Möglichkeitswahrnehmung, externalisierende Fragen, übertreibende Fragen, zirkuläre Fragen, Wunderfragen. Meine systemische Brille bekommt Durchblicke in eine andere Sprachwelt. Das Kapitel psycho-edukative, Verhaltens- und kognitive Verhaltensstrategien breitet vor mir nochmals ein weites Wortfeld aus. Wunderbar, wie sich aktive Anteile in der Ausdrucksweise ändern: „Woran könnten Sie erkennen dass ...“ wird sehr kommunikativ zu „How could you tell when you ...“. Sprache wird Spiel.

Aufbau und Gliederung, sowie Darstellung der Struktur sind eigenwillig, aber sehr hilfreich. Grundlagen: Englische Kommunikation im psychosozialen Kontext, Phasen im Interventionsprozess, Methoden der Gesprächsführung, Umgang mit Beziehungsstörungen. Ein besonderer Schatz erwartet uns im Anhang: Wortübersetzungen und Redewendungen in Wortfeldern zusammengestellt: Gefühle und Emotionen, Erscheinungsbild, Körpersprache, Interventionen, Organisationen, Berufsbezeichnungen.

Bei einer Busreise im fernen Brasilien unterhielt ich mich mit meiner Abenteuergefährtin und Ehefrau, als ein Sitznachbar erfolgreich anzuknüpfen versuchte: „Jetzt haben Sie zwei Kilogramm Worte miteinander geredet und ich habe keines verstanden.“ Wir haben so gelacht zu dritt! Jetzt habe ich 540 Gramm für Sozialpädagogen, Psychologen, Therapeuten und hoffentlich auch Fremdsprachenlehrer in Deutsch und Englisch in der Hand.

Ich denke an meine mehrsprachigen Sitzungen in gemeinschaftlicher Beratung mit Menschen verschiedener Herkunft und Kultur in Berlin: Wedding, Charlottenburg, Neukölln. Der Sprachführer über Innerlichkeit hat jetzt schon seinen Platz in meinem Berufsalltag. Während der Sitzung nachschlagen? Wohl kaum, aber im Anschluss die nicht bemerkten Missverständnisse und Fehler ausmerzen, das wird das Kunststück sein, zu dem mir das neue Werk verhilft. Also gibt es in meiner Sitzungsdokumentation ein weiteres Feld für den besseren Ausdruck.

Insgeheim hatte ich gehofft, eine klare Übersetzung für das Englische „mind“ zu finden. Dass mir zu „mind“ stattdessen eine breite Vielfalt von Umschreibungen an verschiedenen Stellen des Buches angeboten werden, sehe ich nicht als Nachteil an. Aber wir wissen es ja, von Sprache zu Sprache, das geht auch zwischen Englisch und Deutsch nicht eins zu eins. Der Sprachführer führt, die Leser finden. Die Rollen bleiben klar und hilfreich, um den richtigen Ausdruck zu finden, ein Sprachfinder im professionellen Alltag. Wieder einmal wird Benjamin Baker bestätigt: Es ist nicht allein die Sprachkenntnis, die Verständigung schafft, es ist die Liebe zur Sprache. Deshalb bekommt mein Berichtsbogen ein neues Feld für den hilfreicheren Ausdruck!“

Johannes Holz, Theologe, Erziehungswissenschaftler, Systemischer Berater und Supervisor, Rezension von Helfende Gespräche auf Englisch. Der umfassende Sprachführer für psychosoziale und pädagogische Arbeitsfelder, für Fachzeitschrift Systhema, verfasst im Juli 2012

 

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Inhalt

"Im Unterschied zu einem Glossar geht es hier um thematisch geordnete Redewendungen, die für eine Gesprächsführung nützlich sind. Ein beliebiges Beispiel: Beim Unterpunkt „Evaluation“ sind unter der Überschrift „Explaining the purpose of an evaluation“ die folgenden Phrasen mit den jeweils zugehörigen deutschen Übersetzungen genannt: „to assess the quality of a measure or a course of action; to review progress; to help a client to realise personal gains from sessions; to identify areas of growth; to provide the client with sth positive to carry into the future; to ensure accountability to clients and the public" (S. 119).

Das Problem ist ja häufig, nicht nur das jeweils passende Wort für einen Sachverhalt im Wörterbuch zu finden (und auch das ist schwierig genug, man denke nur an die unterschiedlichen Bedeutungen des deutschen Wortes „Absatz“), man muss auch die Bedeutung im pädagogischen Kontext kennen und dann eine idiomatisch korrekte Phrase daraus bilden. Beispiel: „Ich übe Kritik immer auf der Verhaltensebene und nicht auf der persönlichen Ebene (S. 86)“. Gar nicht so einfach. Gerade in Gesprächssituationen, in denen man nicht munter drauflosreden kann, kommt es oft auf feine Zwischentöne an, wenn man klare Ansagen in einer verbindlichen Form äußern will: „With all due respect, now is the time to act, not in two weeks‘ time when it may well be too late“ (S. 55). Gerade heikle Situationen wie Beziehungsstörungen müssen klar angesprochen werden: „I sense that there is a lot of tension between us. I wonder if you also feel this way. Do you?“ (S. 176).

Diskussion

Es ist offensichtlich, dass dieses Buch aus langjähriger Praxis und Zusammenarbeit von zwei fachlich wie sprachlich versierten unterschiedlichen Muttersprachlern entstanden ist. Man sieht förmlich die Karteikärtchen (auf Papier oder im Notebook), auf denen ursprünglich wahrscheinlich zu jeder möglichen Situation die passenden Redewendungen vermerkt waren. Diese Praxisnähe ist die große Stärke dieses Buchs, aber sie ist auch eine Schwäche: Als Nachschlagewerk, in dem man schnell einmal etwas nachschauen kann, ist es nicht geeignet. Es ist eher ein Übungsbuch, in dem man sich mal das eine, mal das andere kurze Kapitel anschauen kann. Wenn es ein Zettelkasten wäre, könnte man die Phrasen mit seiner Hilfe systematisch lernen.

Fazit

Man hört gerne die Frage, warum es denn noch Nachschlagewerke bräuchte, wenn man doch alles „im Internet“ nachsehen könne. Dieses Buch ist ein gutes Beispiel dafür, dass eben nicht alles „im Internet“ geht. Es ist ein sehr spezielles Nischenprodukt für eine kleine Zielgruppe, die aber gerne damit arbeiten wird. Es wäre für seine Verbreitung sicherlich förderlicher, wenn es in Deutschland statt in England erschienen wäre, denn es wendet sich in Aufmachung und Sprachgebrauch klar an deutsche Leser/-innen, die sich auf eine berufliche Tätigkeit im englischsprachigen Raum vorbereiten möchten. Hier wiederum ist es eher ein Medium für die Arbeit am Schreibtisch, um sich sprachlich auf bestimmte Situationen vorzubereiten."

Wolfgang Dohrmann, M.A., Dozent am Pestalozzi-Fröbel-Haus, Berlin, Rezension vom 06.07.2012 zu: Helfende Gespräche auf Englisch, ISBN 978-0-9571582-0-7. In: socialnet Rezensionen, ISSN 2190-9245, http://www.socialnet.de/rezensionen/13211.php, Datum des Zugriffs 29.09.2015.

 

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Inhalt

Die Sammlung umfasst ca. 250 Kärtchen im Format 85 x 55 mm im Plastikkästchen. Wie bei klassischen Vokabellernkarten üblich ist die deutsche Version auf der einen Seite, die englische auf der anderen Seite abgedruckt.

Fazit

Inhaltlich decken diese Kärtchen die Kapitel 1 – 3 des oben benannten Buchs ab, ohne die Anhänge und den Index des dazugehörigen Bandes. Die Autoren haben jedoch eine Auswahl aus dem Gesamtumfang der Redewendungen des Buches getroffen. Die Phrasen sind in der Praxis gut einsetzbar und entstammen erkennbar der Sprachebene oder dem Register sozialer und helfender Berufe.

Inhaltlich trifft auf diese Vokabelkarten das Gleiche wie für die Buchausgabe zu, durch die Auswahl und die Art der Präsentation sind diese Karten jedoch insbesondere für das systematische Selbstlernen oder Wiederholen mit Hilfe einer Lernkartei / Flashcards geschaffen."

Wolfgang Dohrmann, M.A., Dozent am Pestalozzi-Fröbel-Haus, Berlin. Rezension vom 07.08.2012 zu: Gesprächsführung auf Englisch meistern. 250 Vokabelkarten. ISBN 978-0-9571582-3-8. In: socialnet Rezensionen, ISSN 2190-9245, http://www.socialnet.de/rezensionen/13778.php, Datum des Zugriffs 29.09.2015.

Unsere Bücher sind außerdem hier empfohlen worden:

Konturen - Fachzeitschrift zu Sucht und sozialen Fragen, Ausgabe 5/2012

ehb.spiegel, Heft 18. April 2012

Wörterbuch der Pädagogik, 8. Auflage 2014.

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Nadine Seiler